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Explosionsgeschützte Stapler 

Für eine sichere Arbeitsumgebung 

Material HandlingRisikobranchen
In vielen Industriebranchen bestehen Sicherheitsrisiken durch die Arbeit mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Pudern und Stäuben, petrochemischen, chemischen und pharmazeutischen Substanzen, Gasflaschen and Aerosolabfüllern, durch die Lagerung von Aerosolen und durch die Herstellung und Lagerung von Lösungsmittel, Farben, Klebstoffen, Explosivstoffen, Lacken, Alkoholen, Parfümen, Kosmetika, Nahrungsmitteln, Aromen usw. Unternehmen, die in diesen Produktbereichen aktiv sind, sollten sich bewusst sein, dass hier - auch in alltäglichen Arbeitssituationen - das Risiko zur Bildung explosiver Atmosphären besteht.

Industriefahrzeuge mit Dieselmotor oder mit Elektroantrieb werden hier in vielen Fällen benötigt und stellen gleichzeitig eine Zündquelle dar. So stellen zündfähige Teile und heisse Oberflächen oder die Aufnahme eines Gases im Dieselmotor Gefahren dar, die zum Motorschnelllauf oder zur Auslösung von Zündfunken und Flammen im Einlass- oder Abgassystem führen können. Diese Zündquellen können durch effektiven Explosionsschutz eliminiert werden. Eine Entflammung kann katastrophale Auswirkungen haben und den Tod von Personen oder die Zerstörung der Anlage verursachen. Das Unternehmen trägt somit eine hohe Verantwortung, was die Sicherheit betrifft

 

ATEX – ein Muss für jeden Anwender
ATEX ist ein aus dem Französischen stammender Begriff ( ATmospheres EXplosives ), der zur Beschreibung von zwei EG-Richtlinien dient und die oben genannten Industriezweige betrifft. Die erste ATEX-Richtlinie betrifft den Staplerfahrer (ATEX 1999/92/EG-Richtlinie), die zweite den Lieferanten (ATEX 94/9/EG). Aufgrund des Gefahrenpotentials legt das Europäische Recht die Richtlinie ATEX 1999/92/EG (auch bekannt unter ATEX 137) zugrunde, welche Mindestanforderungen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer, die sich in ATEX-Gefahrenzonen befinden, festlegt. Die Arbeitgeber müssen eine Reihe unterschiedlicher Verpflichtungen erfüllen, für die der jeweilige Staplerverantwortliche eine Risikoanalyse und eine Klassifikation der Gefahrenzonen durchführen muss.

Material Handling manufacturingZonen
Die Arbeitsbereiche mit Sicherheitsgefährdung werden in unterschiedliche Risikozonen aufgeteilt. Die Zone 0 umfasst Bereiche, die ständig oder über längere Zeiträume durch brennbare Gase und Dämpfe explosionsgefährdet sind. Während Zone 1 die Bereiche umfasst, in denen damit zu rechnen ist, dass explosionsfähige Atmosphäre im normalen Betrieb gelegentlich auftritt, umfasst Zone 2 die Bereiche, in denen nur selten damit zu rechnen ist, dass gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftritt und dann auch nur kurzzeitig. Die Bereiche mit gefährlichen Aufkommen von Puder- oder Staubpartikeln werden nach ähnlichen Kriterien in die Zonen 20, 21 und 22 eingeteilt.

Mit der Richtlinie ATEX 1999/92/EG wird festgelegt, dass auch alle Produkte, die in diesen Bereichen verwendet werden, den Anforderungen der Richtlinie ATEX 94/9/EG (auch bekannt als ATEX 100a oder 95) entsprechen müssen. Unter dieser Richtlinie werden die jeweiligen Vorrichtungen nach ihrem Schutzgrad klassifiziert. Der Betreiber ist verpflichtet, ATEX 94/9/EG-konforme Geräte zu verwenden, sobald diese in den ausgewiesenen Gefahrenzonen zum Einsatz kommen sollen. Dies betrifft sowohl die verwendeten Gabelstapler als auch die Beleuchtung, Schalter, Fertigungseinrichtungen etc.

Durch die Kooperation mit Pyroban ist Toyota Material Handling Europe in der Lage, Ex-Schutz-Systeme für fast alle Elektro- und Dieselstapler anzubieten. Somit wird gewährleistet, dass der jeweilige Stapler den Anforderungen der ATEX 94/9/EG-Richtlinie für die unter Zonen 1, 2, 21 und 22 fallenden Bereiche entspricht.